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La Costa Brava

Costa Brava nennt man das nördlichste Küstengebiet Kataloniens, das sich über 214 Kilometer von der französisch-spanischen Grenze bis hin zur Mündung des Flusses Tordera bei Blanes erstreckt. Sie umfasst die Küstenlandkreise Alt Empordà, Baix Empordà und La Selva und die Binnenkreise Gironès und Pla de l'Estany, welche in das Alte Katalonien und in die Pyrenäenkreise Garrotxa, Ripollès und Cerdanya übergehen.

Hier, wo Meer und Berge, das Mittelmeer und die Pyrenäen, aufeinander treffen, vereinen sie sich zu einer ein einzigen Landschaft, in der die Berge sanft ins Meer übergehen und dabei von weiten Meerbusen geschützte feinsandige Strände bilden oder auch verborgene, von eindrucksvollen Felsen umgebene, von der Brandung gepeitschte Buchten. Fest verankert ist dieser Landstrich in einem Hinterland, das sich nie vom Meer abgewandt hat. Dort liegen Städte wie Girona (die Unsterbliche), Figueres (die Geniale), das mittelalterliche Besalú, Olot (die Natur), La Bisbal (Töpferort), Santa Coloma (die Thermen), Banyoles (der See), Ripoll (Wiege der Romanik) und Puigcerdà (die Pyrenäen). Jede einzelne beherbergt so manchen Schatz.

Der bedeutendste Landkreis ist das Alt Empordà, das diese Gegensätze der Natur in geradezu unverschämter Weise zur Schau stellt. Die Landschaft des Alt Empordà bietet zahlreiche Höhepunkte: im Norden die Krone, die Pyrenäen, die langsam abfallen und schließlich die karge Halbinsel Cap de Creus bilden. Zu Füßen des Gebirges die Empordà-Ebene mit der Kreishauptstadt Figueres. Das bedeutendste Dienstleistungszentrum, in dem sich alle Wege vereinen, notwendiger Durchfahrtsort, Ursprungsstätte des Sardana-Tanzes, wichtiges Geschäftszentrum und Geburtsstadt des weltbekannten Malers Salvador Dalí und Sitz seines Musems. Und schließlich die Küste mit dem beeindruckenden Golf von Roses. Zum Kreis gehörende wegen ihres landschaftlichen bzw. ökologischen Wertes geschützte Gebiete: Die Naturparks Parc Natural Cap de Creus und Parc Natural dels Aiguamolls de l’Empordà, das Landschaftsschutzgebiet Paratge Natural d’interès nacional de l’Albera und das Meeresschutzgebiet Reserva Marina de les Illes Medes.

Aber das ist längst nicht alles, denn es ist der Faktor Mensch, was uns die Spuren der Zeiten am deutlichsten vor Augen führt: Bei uns finden sich Steinzeitdenkmäler, iberische Siedlungen, griechische und römische Städte, romanische Kirchen und Klöster, mittelalterliche Viertel mit im gotischen Stil errichteten weltlichen und religiösen Bauten, die meisten davon mit Übergang in den späteren Barock, bedeutende Gebäude des Noucentisme und der Jugendstilvariante Modernisme. Es ist gelungen, diese die Kultur eines Volkes bestimmenden Zeitzeugen zu erhalten. Die Katalanen sind stolz auf so viel Herrlichkeit, auf das Erbe des weisen Griechen, des römischen Kunsthandwerkers, des iberischen Kriegers, der Händler, Seefahrer, Bauern, Künstler, Genies, der Menschheit und besonders auf das Erbe der Freiheit und einer Reihe von Tugenden, die nur das Klima vollständig zu erklären vermag.

Das hier herrschende mediterrane Klima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 16,80 Grad Celsius und im Schnitt nur 73 Regentagen ist das ganze Jahr über angenehm. Die Wassertemperatur schwankt zwischen 13 ºC und 23 ºC, von Juni bis Oktober liegt sie über 18 ºC.


Dades meteorològiques de Roses:
Emoció

Da die Costa Brava in weniger als 24 Stunden von den großen europäischen Hauptstädten aus erreichbar ist, ist sie das Ziel von Touristen aus ganz Europa. Es war auch das erste spanische Küstengebiet, das sich um den in unserem Land gerade aufkommenden das schöne Wetter und Erholung suchenden Fremdenverkehr bemühte. Und so führten der freundliche, großzügige Charakter und der Unternehmergeist unserer Bevölkerung zusammen mit der natürlich vorhandenen und der von Menschenhand geschaffenen Schönheit des Landstriches zu einem wahren Besucheransturm, der das zur Befriedigung der Nachfrage notwendige touristischen Angebot nachsichzog. Heute sind Küstenorte wie Tossa de Mar, Lloret, Roses, Platja d'Aro, Begur, Cadaqués und l'Escala weltbekannt. Städte wie Figueres, Girona und Olot sind kulturelle Bezugspunkte ersten Ranges.

ROSES
Ist heute ein ausgesprochener Touristenort im Nordosten Kataloniens. Wer sich Roses als Ferienort aussucht, kann breite Strände und kleine versteckte Buchten mit kristallinem Wasser genießen.

Alle Wassersportarten sind vertreten: Segeln, Wasserski, Surfen, Tauchen. Sie können aber auch mit organisierten Ausflugsbooten zum Cap de Creus schippern oder mit dem Touristenbähnchen zu den hübschesten Plätzen rund um Roses fahren.

Sporthafen. Die Stadt hat eine komplette Infrastruktur von Ferienappartments, Hotels, Campingplätzen, Läden, Diskotheken und Bars aller Art.

Rund um Roses liegen 19 Strände, von denen einige mehr als 184 000 m2 Sand aufweisen. Die naheliegende Urbanisation Santa Margarita hat mehr als 18 Km schiffbarer Kanäle. Roses bietet dem Besucher die Möglichkeit, die Natur in kleinen Buchten zu genießen, wo er kaum mehr zu hören bekommt als das Rauschen des Meeres und den Schrei der Möwen.
Zu besichtigen ist auch die Casa Mallol an der Strandpromenade, wo Sie die Monumente für die Touristen und die Fischer finden; danach lohnt sich ein Gang zum Hafen, zum Leuchtturm und sogar hinauf auf den Aussichtsturm des Puig Rom mit seinem atemberaubenden Panoramablick über die ganze Bucht von Roses. Wunderschön neu gestaltet wurde die Strandpromenade, die jetzt bis hin nach Santa Margarita führt.
(Interessant sind auch der Dolmen und die Zitadelle:)
DOLMEN DER CREU D’EN COBERTELLA: Dieser Dolmen ist der grösste von ganz Katalonien. Seit März 1964 hat dieses Bauwerk den Status eines kulturhistorischen Monumentes. Der Dolmen hat eine 5,20 m lange gedeckte Galerie mit 2,45 Breite und 2,14 m Höhe. Die Abdeckplatte ist die grösste aller Dolmen von Katalonien und wiegt rund vier tonnen.

DIE ZITADELLE: Avenida de Rhode. In Fahrtrichtung Figueres auf der rechten Seite gelegen. Es handelt sich hier um ein militärisches Bauwerk aus dem Jahr 1543 zur Zeit der Regierung Karls V. von Deutschland, der in Spanien Carlos I von Spanien heisst. Aus der Renaissancezeit stammt die eindrucksvolle TÜR ZUM MEER. Seit dem jahre 1961 gilt die Zitadelle als kulturhistorische Anlage. Hier liegen grosse archäologische Schätze im Boden, denn innerhalb der Mauern dieser Anlage liegt die alte griechische Gründung Rhodas aus dem Jahr 776 vor Christus; erstellt von Einwanderern der Insel Rhodos. Auch das Kloster Santa Maria aus dem XI. Jahrhundert in romanisch-lombardischem Stil stand einst hier.

Emoció EMPURIABRAVA-CASTELLÓ D'EMPURIES
In früheren Zeiten war Castelló d'Empúries die Hauptstadt der Grafschaft Empúries. Der Ort hat eine große Bedeutung wegen seiner Landwirtschaft, Viehzucht und neuerdings auch wegen des Tourismus.
Die Gemeindekirche Santa Maria, die Graf Pedro I. in eine Kathedrale umzuwandeln suchte, hat einen quadratischen Turm von 69 Metern Höhe. Der Hauptteil besteht aus drei riesigen Kirchenschiffen: ein wundervolles gotisches Bauwerk, aber mit einem romanischen Glockenturm. Am Hauptaltar finden wir einen herrlichen Alabasteraltaraufsatz von Beuda. Auch das Eingangsportal aus weißem Marmor mit seinen ziselierten Ornamenten ist sehenswert. Das alte Gebäude der Warenbörse im gotisch-katalanischen Stil ist heute Teil des Rathauses.
Der Gerichtshof mit Gefängnis ist ein phantastisches Beispiel für gotisch-katalanischen Profanbaustil. In Zukunft soll das Gebäude Sitz des Historischen Museums und das Archiv von Castelló sein.
Die alte Mühle von Castelló de Ampurias ist inzwischen in ein Ökomuseum verwandelt worden.Seit Neuestem gibt es in Castelló auch ein Schmetterlingsmuseum, wo wir in freier Wildbahn die zauberhafte Welt tropischer Schmetterlinge bewundern können.

Zum Gemeindegebiet von Castelló gehört außerdem die moderne Urbanisation Ampuriabrava mit ihren Häfen und Kanälen sowie das Naturschutzgebiet Aiguamolls de l’Empordà. Diese modernste und grösste Urbani-sation für Wassersport und Schiffahrt liegt zwischen den Flüssen Muga und Salins im Gemeinde-gebiet von Castelló d’Empúries. Am Meer finden Sie über 2 Km feine Sandstrände, innerhalb der Anlage über 30 Kilometer befahrbare Kanäle.
Entlang der Kanäle stehen Villen mit gepflegten Gärten und privaten Bootsliegeplätzen. Empuriabrava erfüllt die Wünschträume der Somme-rurlauber: in der Ladenzone gibt es einfach alles. Der Flugplatz sowie eine Sportzone bieten Anlagen für Tontau-benschiessen, Karting, Tennisplätze, Reitschule und zum Vergnügen jede Menge Diskotheken.

FIGUERES
Figueres ist die Hauptstadt des Hohen Ampurdan und liegt knapp 20 Km von der französisch-spanischen Grenze entfernt: ein aktives Handels-und Landwirtschafts-zentrum und natürlich auch ein Treffpunkt von Touristen.
Die Stadt ist ein strategisch wichtiger Verkehrsknotenpunkt, denn von hier gehen nicht nur die Autobahn A7 und die Nationalstraße 2 ab, sondern auch viele kleinere Landstraßen, die zusammen mit Eisenbahn und Bus ein komplettes Verkehrsnetz bilden. Figueres war das Zentrum der republikanischen Bestrebungen, angeführt von Abdó Terrades, einem Bürger von Figueres. Auch Narcis Monturiol stammte aus dieser Stadt, jener Sozialist mit utopischen Visionen, der vor allem bekannt geworden ist als der Erfinder des Unterseebootes Ictíneo. Monturiol hat am Fuße der Rambla ein Denkmal gefunden.
Die Rambla ist die Lebensader von Figueres, eine breite Flanierstraße, seit sie gegen 1830 den Flußlauf des Galligans überspannt und mit großen Platanen bepflanzt wurde. Auf beiden Seiten der Promenade erheben sich stattliche Häuser aus dem 18.
Der repräsentativste Sakralbau von Figueres ist die Gemeindekirche Sant Pere, die ihr gotisches Kirchenschiff aus dem Ende des 14. Jahrhunderts wie auch seinen schlanken Glockenturm bewahrt hat.
Am Stadtrand finden wir verschiedene Gebäude der Gründerzeit, wie zum Beispiel das Kasino von Figueres aus dem Jahre 1904. Beachtenswert sind auch die Eisenstruktur auf der neuen Plaça del Gra, dem ehemaligen Kornmarkt und der Stadtpark, der zugleich ein gepflegter Wald ist und nach den Plänen des Architekten Ricard Giralt im Jahre 1920 gestaltet wurde. Figueres ist unter anderem bekannt als die Wiege der Sardana dank des Bürgers Pep Ventura. Auf dem Platz des Josep Tarradellas finden wir ein Monument, das diesem Freund der Sardana gewidmet ist, jenem Reigentanz mit schriller Oboemusik, die das Herzstück katalanischer Tradition ist.
Wenn man die Anhöhe der Rambla in Richtung Festung heransteigt, findet man ziemlich weit oben das Theatermuseum Dalí, in dem der Maler seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Es ist das ehemalige Stadttheater, das 1974 von Dalí selbst als Theatermuseum eingeweiht wurde. Spektakulär ist die Metallkuppel des Architekten Pérez Piñero, die 1998 total restauriert wurde und die das Emblem von igueres geworden ist. Die Fassaden der umliegenden Häuser sind ebenfalls nach Dalíart dekoriert: den Abschluß bilden eine Anzahl riesiger Eier wie auf dem Turm der Galatea (früher Turm Gorgot der alten Stadtmauer). Hier lebte Theatermuseum Dalí während seiner letzten Lebensjahre. Nach dem Prado in Madrid ist dieses Museum das meistbesuchte Spaniens.

Auf der Rambla liegt auch das Spielzeugmuseum (Museu del Joguet de Catalunya). Dieses Museum hat drei Stockwerke: eines davon ist ein großer Saal für die ständigen Ausstellungsstücke und Funde aus der Antike sowie Reproduktionen von archäologischen Ausgrabungen. Heute gibt es in diesem Museum ein Zentrum für Forschung und Dokumentation für Spiel und Spielzeug und es verfügt über einen eigenen Fond zu diesem Thema.Vor allem Schulklassen besuchen das Museum.

You can also find the Museu de l'empordà on the Rambla, created in 1946 and moved to this modern building in 1970. It has an interesting store of paintings from the Prado and from the Modern Art Museum in Madrid, as well as a valuable background of contemporary Catalan paintings.

Die grösste Festung Europas. Außerhalb der Stadt erhebt sich die imposante Festung Sant Ferran, die ein unregelmäßiges Achteck bildet und von einer doppelten Mauer umschloßen ist. Mit dem Bau wurde 1735 begonnen. Bei einem Umfang von fünf Kilometern weist die Anlage zahlreiche Bollwerke, Gräben, Zugbrücken und einen wunderschönen Waffenhof auf. Am 22.Januar 1810, starb in der Festung General Alvarez de Castro. Der Verteidiger von Girona war von den Franzosen gefangengenommen war. Der Förswekreis der Sant-Ferran-Festung wird unter Beteiligung des Verteidigungs-ministeriums, der Generalitat de Catalunya (katalanischen Regierung) und des Rats von Figueres gegründet. Er wird die zukünftige Nutzung des Castells von Figueres bestimmen.

Weitere sehenswerte Orte sind Peralada, Pals, Santa Pau, Setcases, Sant Joan de les Abadesses, Castellfollit de la Roca im Inland und Llançà, Palamós, Palafrugell, Sant Pere Pescador, L'Estartit, Sant Feliu de Guíxols und Blanes an der Küste. Interresant sind außerdem das Vulkangebiet der Garrotxa mit seinem Naturpark Parc Natural de la Zona Volcànica de la Garrotxa und der Naturpark Parc Natural del Montseny und auch die Pyrenäentäler Valls de la Muga, de Camprodon, de Ribes und la Vall de Núria.

 
 
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